Ulrike Übelacker-Kühn

Der Bayerische Sportschützenbund trauert um Landes-Ehrenmitglied Fritz Ruf

bssb HP Fritz ruf


Friedrich Martin Ruf, Ehrenpräsident des Bayerischen Armbrustschützenverbandes, Ehren-Gildenmeister der Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl und Ehrenmitglied des Bayerischen Sportschützenbundes ist am 3. Dezember 2019 verstorben. Der Wegbereiter des Armbrustschießens nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 92 Jahre alt.


Der Name Fritz Ruf steht für ein beeindruckendes Lebenswerk. Seinem Verhandlungsgeschick ist es zu verdanken, dass das Oktoberfest-Armbrustschießen nach wie vor auf der Münchner Theresienwiese stattfindet und zusammen mit dem Oktoberfest-Landesschießen des BSSB die letzte verbliebene Sportveranstaltung im Rahmen des Oktoberfestes ist. Und dass im Rahmen dieser Wettkämpfe dauerhaft die Deutsche Meisterschaft Armbrust nat. trad. ausgetragen wird, ist ebenfalls Fritz Ruf zu verdanken.

 

Aber auch den Ausbau des Vereinsgeländes in Lochhausen hat er mit Nachdruck verfolgt. Er führte die Armbrustschützen der „Winzerer“ zu sportlichen Erfolgen, unzählige Titel bei den Deutschen Europa- und Weltmeisterschaften künden von dieser erfolgreichen Zeit. Und so trägt das Vereinsgelände der „Winzerer“ folgerichtig seit einigen Jahren den Namen „Fritz-Ruf-Armbrustsportanlage”.

Den Bayerischen Armbrustschützenverbandes (BASV), die Interessensvertretung der traditionellen Armbrustschützen, führte er lange Zeit und war der Garant für eine gedeihliche Zusammenarbeit mit dem BSSB zum Wohl des Armbrustschießens, das in seiner Ära eine neue Popularität verzeichnen durfte.

Wie bei wenigen Persönlichkeiten des Schützenwesens lebt der Name von Fritz Ruf in seinem Wirken weiter. Nicht nur für die bayerischen Armbrustschützen ist sein Tod ein großer Verlust.

Ein leuchtender Stern am Himmel der Armbruster ist verloschen!

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 10. Dezember 2019 15:56 Uhr