Ulrike Übelacker-Kühn

Der Bayerische Sportschützenbund trauert um Siegfried Schneider

bssb Nachruf_Siegfried_Schneider
 
Siegfried Schneider, Ehrenmitglied des BSSB und Ehren-Bezirksschützenmeister des Schützenbezirks Niederbayern, ist im Alter von 78 Jahren in der Nacht zum 1. März überraschend verstorben.
 
In einer ersten Stellungnahme würdigte 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink den Verstorbenen als einen „ehrlichen und verlässlichen Mitstreiter für unser bayerisches Schützenwesen".
 
Die Trauerfeier mit anschließender Bestattung fand am 3. März 2018 in Schalding links der Donau statt.
 
Unser Mitgefühlt gilt seiner Gattin Elisabeth sowie allen Verwandten und Freunden.
 
Bayerns Schützen trauern um den langjährigen Bezirksschützenmeister des Schützenbezirks Niederbayern. Er hat den Schützenbezirk durch bewegte Zeiten geführt. So kämpfte Siegfried Schneider für Schützenvereine, die wegen der zahllosen Wirtshausschließungen in Niederbayern ihr eigenes Schützenhaus bauen mussten und kämpfte um jede Mark und jeden Euro an Zuschüssen. Er galt in dieser Beziehung als anerkannter und geschätzter Fachmann. Ein besonderes Anliegen war es Siegfried Schneider auch immer, grenzüberschreitend zu Vereinen und Verbänden in Österreich Kontakte herzustellen und zu pflegen.
 
Siegfried Schneider trat in den 50er-Jahren als aktiver Schütze – insbesondere im Kurzwaffenbereich – der Kgl. priv. FSG Passau bei und übernahm 1973 erste Führungsaufgaben in mehreren niederbayerischen Schützenvereinen. Auf Bezirksebene bekleidete er zunächst von 1983 bis 1988 das Amt des 2.Bezirkssportleiters und wurde 1988 zum 2.Bezirksschützenmeister gewählt. Von 1991 bis 2006 führte er 15 Jahre als 1. Bezirksschützenmeister die Geschicke des Bezirks Niederbayern. In dieser Zeit sorgte er auch dafür, dass sich die niederbayerischen Böllerschützen dem BSSB anschlossen.
 
 
Zuletzt aktualisiert: Freitag, 09. März 2018 12:58 Uhr