Ulrike Übelacker-Kühn
bssb Corona 2d    

Stand 12. Oktober 2021

In Bayern gelten ab dem 6. Oktober geänderte COVID-19-Infektionsschutzregeln, die in die Vierzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV) aufgenommen wurden: Änderungsverordnung vom 5. Oktober 2021.

So wurden Erleichterungen u.a. für die Schützenhäuser, Vereinsheime und Schießstände eingeführt, die freiwillig lediglich Geimpfte und Genesene (sog. freiwilliges 2G) sowie auch Getestete mit einem PCR-Test (sog. freiwilliges 3G plus) zulassen. Die Regeln des freiwilligen 2G und 3G plus ergänzen die bereits gültigen, allgemeinen Regeln, die ansonsten weitergelten (s.u.). 2G / 3G plus sind rein freiwillig und eigene Entscheidung jedes Veranstalters oder Betreibers.

Die Anwendung des freiwilligen 2G / 3G plus ist allerdings an bußgeldbewehrte Auflagen geknüpft, die unbedingt einzuhalten sind – Kontrollen sind engmaschig angekündigt:

  1. Gegenüber Gästen, Besuchern oder Nutzern ist deutlich erkennbar auf die Zugangsbeschränkung hinzuweisen.
  2. Durch wirksame Zugangskontrolle samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson ist sicherzustellen, dass Zugang nur für die in der Regelung zu freiwilligem 2G oder 3G plus genannten Personen besteht.
  3. Die Absicht entsprechender Zugangsbeschränkung ist der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab anzuzeigen.

Hier die neuen Regelungen:

  • Freiwilliges 2G / 3G plus sind in allen Bereichen möglich, in denen bisher 3G gilt, also auch in unseren Schützenhäusern, Vereinsheimen und Schießständen.
  • Wo 2G / 3G plus gilt, sind die Maskenpflicht und das Gebot des Mindestabstands aufgehoben. Außerdem entfallen in diesen Fällen etwaige Personenobergrenzen und die Alkoholverbote bei Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen werden ebenfalls aufgehoben.
  • Voraussetzung ist ein strenges Zutrittsregime (Zugangshindernisse, Kontrollen mit Identitätsfeststellung etc.). Missbrauch ist nicht nur bußgeldbewehrt, sondern gefährdet auch die allgemeine gewerberechtliche Zuverlässigkeit dessen, der nicht kontrolliert.
  • Kinder und alle Schüler (weil in der Schule regelmäßig getestet) haben unabhängig von ihrem persönlichen Impfstatus auch zu freiwilligem 3G plus Zutritt. Bei freiwilligem 2G haben Schulkinder nur unter zwölf Jahren Zutritt.
  • Anbieter, Veranstalter oder Betreiber können Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthält, bei Vorlage eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde, ausnahmsweise zulassen.

In der Gastronomie werden Tanz und Musik unter den für Diskotheken geltenden Bedingungen von „3G plus“ zugelassen. Getestete können daher nur mit PCR-Test teilnehmen.

Für Schankwirtschaften entfallen generell – also unabhängig von 2G und 3G plus – die Regelungen, wonach die Bedienung am Tisch erfolgen musste und Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen nicht zulässig war.

Die Regeln des freiwilligen 2G und 3G plus ergänzen die bereits gültigen, allgemeinen Regeln, die ansonsten weitergelten. Hier die bereits gültigen, allgemeinen Regeln:

Weiterlesen: Aktualisierte Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Ulrike Übelacker-Kühn
bssb HP Bruno Konrad

Der Bayerische Sportschützenbund trauert um sein Landesehrenmitglied Bruno Konrad, der am 27. August nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Die Urnenbeisetzung findet am 18. September 2020 um 14 Uhr in Dietmannsried statt.

Die anschließende Trauerfeierlichkeit findet jedoch Corona geschuldet nur im engsten Familienkreis statt.

In der Persönlichkeit von Bruno Konrad steht das Musterbild eines Schützen-Jugendleiters vor uns. Sowohl als Bezugsperson und Erzieher wie auch als sportfachlicher Lehrer und Organisator hat er sich in seiner 17-jährigen Tätigkeit als Bezirksjugendleiter von Schwaben ein geradezu einzigartiges Ansehen erworben, welches über die bayerischen und deutschen Grenzen hinausreicht. So stand die schwäbische Schützenjugend unter Bruno Konrad immer in engem freundschaftlichen Kontakt und ständigem Leistungsvergleich mit den besten Nachwuchsschützen unserer westlichen und östlichen Nachbarn. Dieses großartige und beispielhafte Niveau seiner Jugendarbeit ermöglichte er nicht nur durch seine Kontakte zu maßgeblichen Persönlichkeiten des internationalen Schützenwesens, sondern auch zu Politikern und finanzkräftigen Förderern.

Weiterlesen: Der Bayerische Sportschützenbund trauert um sein Landesehrenmitglied Bruno Konrad

Ulrike Übelacker-Kühn
bssb WR in Krafth

Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist das "Dritte Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften" (Drittes Waffenänderungsgesetz – WaffRÄndG) vom 17. Februar 2020 in Kraft getreten.

Die aktuelle Fassung finden Sie hier (Link).
Ulrike Übelacker-Kühn
bssb Coronavirus

Wie die Medien bereits berichten, ist das Coronavirus auch in Teilen Bayerns angekommen. Sportvereine sollten sich bei Fragen zur Coronavirus-Problematik an die örtlichen Gesundheitsämter wenden. Das zuständige Gesundheitsamt (bundesweit) kann über den folgenden Link des Robert Koch Instituts gefunden werden: https://tools.rki.de/PLZTool/
Bitte wenden Sie sich insbesondere auch an Ihr örtliches Gesundheitsamt, wenn Zweifel hinsichtlich geplanter Veranstaltungen bestehen.
Weitere Informationen zum Coronavirus bietet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einer Videoreihe (Link).

Weiterlesen: Eilinformationen des BSSB für den Umgang mit dem Coronavirus

Ulrike Übelacker-Kühn
bssb FB StMi LSM Kuehn

Das Landesschützenmeisteramt, die Bezirksschützenmeisterämter, Bayerns aktuelle und ehemalige Schießsport-Spitzensportler, Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Industrie trafen sich zum Gedankenaustausch. Prominenteste Gäste des Abends waren der stellv. Bayerische Ministerpräsident, Staatsminister Hubert Aiwanger sowie die Staatsminister Joachim Herrmann und Thorsten Glauber. Auch der 1. Landtagsvizepräsident Karl Freller, der Vorsitzende des Landessportbeirats MdL Berthold Rüth und MdL Harald Güller waren in die Traditionsgaststätte „Zum Franziskaner“ in München gekommen. S. K. H. Prinz Wolfgang von Bayern vertrat den Protektor des BSSB. Die Grüße des Regierungsbezirks Oberbayern überbrachte Bezirkstagspräsident Josef Mederer, den Oberbürgermeister Münchens vertrat die Stadtratsfraktionsvorsitzende Verena Dietl und für die Bürgerallianz Bayern sprach der kommissarische Sprecher Sebastian Friesinger ein Grußwort.

Weiterlesen: Neujahrsempfang des BSSB – Startschuss in das neue Sportjahr