Ulrike Übelacker-Kühn
bssb Transparenzregister Brief

Die landauf landab bei den bayerischen Schützenvereinen eingehenden Gebührenrechnungen für das Transparenzregister sind ein großes Ärgernis. Sie geben ein vollkommen falsches Signal gegen unser Ehrenamt. Der BSSB plädiert für eine diesbezüglich pauschale Gebührenbefreiung aller gemeinnützigen Vereine. Die Bürgerallianz Bayern hat dieses Anliegen aufgegriffen und auch der Bayerische Landtag ist bereits aktiv: CSU, FREIE WÄHLER und FDP haben das Thema auf die parlamentarische Ebene gehoben. Wir sagen: Schluss mit den Gebühren fürs Transparenzregister!

Unseren Schützenvereinen entstehen durch die gesetzlich vorgeschriebene Eintragung nach §§ 18 ff Geldwäschegesetz im sogenannten Transparenzregister Kosten. Für eingetragene Vereine („e. V.“) erfolgt die Eintragung gegenwärtig automatisch. Der registerführende Bundesanzeiger Verlag stellt den Vereinen die hierfür nach der Transparenzregistergebührenverordnung anfallenden Gebühren (aktuell pro Jahr 4,80 Euro) in Rechnung.
Die Schützenvereine können als gemeinnützige Vereine eine Gebührenbefreiung beantragen. Hierbei ist die Gemeinnützigkeit des antragstellenden Vereins nachzuweisen. Die Befreiung kann dabei allerdings nicht rückwirkend beantragt werden. Sie gilt ab dem Jahr der Antragstellung für die Dauer der Anerkennung der Gemeinnützigkeit, die der Verein nachgewiesen hat.

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Ulrike Übelacker-Kühn
bssb Liga Cup 2021

Nach dem coronabedingten Abbruch der laufenden Bayernligasaison, soll ein Liga-Cup für Luftgewehr und Luftpistole für schießsportliche Motivation sorgen. Bei diesem Mannschaftswettbewerb sind ausschließlich die Bayernliga-Mannschaften startberechtigt, wodurch ein sportlicher Vergleich auf höchstem bayerischem Niveau möglich gemacht wird. Das Ergebnis des Liga-Cups wird aber keine Auswirkung für den Aufstieg in die Bundesliga oder den Abstieg in die Bezirksligen haben.

Ausgeschrieben sind regionale Qualifikationen mit einem Finalwettbewerb am 17. und 18. Juli 2021 auf der Olympia-Schießanlage. Alle Bayernliga-Mannschaften, die Spaß am sportlichen Vergleich haben, sind hierzu herzlich eingeladen. Meldeschluss ist der 15. April 2021 beim jeweiligen Ligaleiter.

Download "Ausschreibung Liga-Cup 2021"
Ulrike Übelacker-Kühn
bssb Transparenzregister

Aktualisierter Hinweis – Stand 1. März 2021

  • Unseren Schützenvereinen entstehen durch die gesetzlich vorgeschriebene Eintragung (§ 18 ff Geldwäschegesetz) im sogenannten Transparenzregister Kosten. Für eingetragene Vereine („e.V.“) erfolgt die Eintragung automatisch. Der registerführende Bundesanzeiger Verlag stellt allerdings den Vereinen die hierfür nach der Transparenzregistergebührenverordnung anfallenden Gebühren (aktuell pro Jahr 4,80 Euro) in Rechnung. Diese Rechnungsstellung ist vermeidbar: Der Schützenverein kann als gemeinnütziger Verein eine Gebührenbefreiung beantragen.
    • Hierbei ist unserem Kenntnisstand nach die Gemeinnützigkeit des antragstellenden Vereins nachzuweisen.
    • Die Befreiung kann dabei nicht rückwirkend beantragt werden. Sie gilt ab dem Jahr der Antragstellung für die Dauer der Anerkennung der Gemeinnützigkeit, die der Verein nachgewiesen hat.
  • Der Bundesanzeiger Verlag teilt uns auf unsere Nachfrage hin mit, dass diese Beantragung über die Webseite www.transparenzregister.de erfolgt:

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Ulrike Übelacker-Kühn
bssb bay Übergangsregelung

Stand 1. März 2021

Fortbestehen des waffenrechtlichen Bedürfnisses nach § 14 Abs. 4 WaffG – bayerische Regelung zur Übergangsfrist

Was gilt seit dem 1.9.2020?

Seit dem 01.09.2020 ist der Besitz von Schusswaffen und der dafür bestimmten Munition (Fortbestehen des Bedürfnisses) an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Prüfung nach 5 Jahren und nach 10 Jahren, in den 24 Monaten vor der Prüfung muss mit (einer der) eigenen erlaubnispflichtigen Waffen 1x im Quartal oder 6x jährlich geschossen werden. Das Pensum gilt je Waffenart im Besitz (Kurzwaffe, Langwaffe).
  • Ausgangspunkt für die Prüfungen ist der Zeitpunkt der ersten Erlaubnis (es gilt somit nicht je Waffe!).
  • Nach 10 Jahren erfolgt keine Prüfung mehr anhand einem konkreten, aktiven Schießpensum. Es genügt die Mitgliedschaft im Verein.
  • Der Fortbestand des Bedürfnisses muss durch eine Bescheinigung des Vereins glaubhaft gemacht werden (ab dem Jahr 2026 durch eine Bescheinigung des Verbands).
  • Die Regelung gilt rückwirkend. Wer also zum 01.09.2020 schon mehr als zehn Jahre im Waffenbesitz ist, muss sein waffenrechtliches Bedürfnis nicht mehr anhand von konkreten Schießterminen nachweisen.
  • Die Vereine sind seit dem 01.09.2020 verpflichtet, einen Nachweis über die Häufigkeit der schießsportlichen Aktivitäten jedes ihrer Mitglieder zu führen während der 24 Monate vor Prüfung des Bedürfnisses. In der Praxis bedeutet dies, einen fortlaufenden Nachweis über die Schießaktivitäten zu führen („Schießkladde“). Maßgeblich ist hier § 15 Abs. 1 Nr. 7 b) WaffG.

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Ulrike Übelacker-Kühn
bssb BM Corona

Noch hat die Pandemie das öffentliche Leben fest im Griff. Doch langsam ist ein „Licht am Horizont” erkennbar.

Sicher ist jedoch bereits, dass die Bayerischen Meisterschaften, mit den Gau- und Bezirksmeisterschaftsergebnissen als Qualifikationsnorm, nicht wie gewohnt stattfinden können. Selbst wenn in naher Zukunft der Schießsport (mit Einschränkungen) wieder möglich sein wird, ist die Zeit bis zum Bayerischen Meisterschaftstermin zu knapp, um vorher in allen Disziplinen und Klassen eine Gau- und Bezirksmeisterschaft schießen zu können.

Dennoch hat der Bayerische Sportschützenbund das Ziel, seine Verbandsmitglieder nach dem Shut-down wieder zu ermutigen, in einen Wettbewerb untereinander zu treten und ihre Bayerischen Meister zu ermitteln. Das Gemeinschaftserlebnis innerhalb des Verbandes soll motivieren und zeigen, dass die Schützenfamilie zusammenhält und auch in schwierigen Zeiten gemeinsam den Sport vorantreibt.

Deshalb hat die Landessportleitung die Ausschreibung der Bayerischen Meisterschaften angepasst. 

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