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Sandra Horcher
Am 15. & 16. Mai 2010 fand das letzte Modul der Ausbildungsreihe „Vom Mentoring zu Super-Leadership“ des DSB in Wiesbaden statt. Wieder sind aus Bayern 9 Damen dabei gewesen und konnten ihr Zertifkat am Ende des Seminars in Empfang nehmen. Doch vorher war für Alle erst einmal wieder büffeln angesagt. Wie schon in den Modulen davor leitete auch dieses abschließende Modul Frau Verena Braun. Und wir konnten wieder einmal mehr von ihrer enormen Erfahrung und Fachkompetenz profitieren.

Der Einstieg war dieses Mal eine Atemübung, bei der wir „Das innere Lächeln“ gefunden haben. Und dann wurde es wissenschaftlich. Wir lernten die Selbstführung kennen, wie sie an der Universität Landau von Prof. G.F.Müller gelehrt wird. An der Uni Landau betrachtet man die Organisationsentwicklung aus psychologischer Sicht. Für die Selbstführung bedeutet dies, dass es eine Unterteilung in die psychologischen Prozesse und die Organisation gibt. Wir lernten die 11 psychologischen Prozesse kennen und erinnerten uns auch wieder an die 16 Lebensmotive aus dem ersten Modul. Bei der Selbstführung in der Organisation verinnerlichten wir folgende Erkenntnis:

„Wenn sich jemand von mir führen lässt, dann ist er überzeugt davon, dass ich das besser kann als er. Ich muss dann auch sein Vorbild sein.“

Um diese Erkenntnis umzusetzen, lernten wir noch, die Betroffenen zu Beteiligten zu machen. Dazu reflektierten wir für uns, welche Art von „Führer“ bzw. „Leader“ wir sind.

Das führte uns direkt zum nächsten Thema: Den Alphatieren. Die wichtigste Erkenntnis dieses Vortrages war, dass gute Führung auch emotionale Führung erfordert. Leider ist dies in der Praxis nicht immer so zu finden.

Sehr interessant war auch die Aussage, dass ein Leader max 4 Personen führen kann. Dazu ist auch ein intensiver Kontakt erforderlich. Jede dieser geführten Personen kann ebenfalls max 4 Personen führen. Dies wird in einer Organisation kaskadenförmig nach unten weiter gegeben.

Einen ganz wichtigen Aspekt bei der Führung – Verantwortung – lernten wir ebenfalls kennen. Im Tenor der „Führung pragmatisch“ steht sicherlich, dass jeder die Verantwortung für das übernehmen muss, was er tut und auch für das, was er unterlässt.

Jede Dame bekam zur Aufgabe, sich ihre persönliche Strategie und ein Führungs-Konzept zu entwickeln. Diese sollte auch entsprechende Evaluationspunkte beinhalten. Dazu machten wir paarweise Interviews, um uns unsere persönlichen Erfolgstorys zu berichten. Hier erarbeiten wir gemeinsamen unsere Talente, die uns erfolgreich gemacht haben. Und wir definierten, wie wir auch zukünftig mehr solcher Erfolgstorys erleben werden.

In der abendlichen Abschlussrunde diskutierten wir noch sehr ausgiebig, wie wir unser neuerworbenes Wissen in unseren Ehrenämtern anwenden können.

Der Wunsch aller Teilnehmerinnen an die Bundesfrauenbeauftragte Renate Koch lautete: „Wir wollen uns zu einem Erfahrungsaustausch wieder treffen. Wenn wir das im Sinne der Nachhaltigkeit jährlich machen könnten, wäre es für alle sehr effizient.“
Bayerndelegation
Die bayerischen Damen zusammen mit Verena Braun und Renate Koch

Sandra Horcher
Ergebnisse finden Sie hier


Sandra Horcher
„Vom Mentoring zu Super-Leadership“ – Unter dieser Überschrift steht die vom DOSB mit dem Innovationspreis ausgezeichnete Weiterbildungsmaßnahme der Frauen im DSB. Bereits im letzten Oktober beschäftigte sich eine große Delegation von bayerischen Schützenfrauen sich mit dem Thema Mentoring. Ziel ist, mehr Frauen für Führungspositionen in den Schützenvereinen und –verbänden zu qualifizieren. Jetzt folgte das 2. von insgesamt 4 Modulen. Am 27. und 28. Februar lernten 9 bayerische Gau-, Bezirks- und Landesdamenleiterinnen die Grundlagen der Kommunikation und Rhetorik kennen. Sie erfuhren Wichtiges zum Thema „Zeitmanagement“ sowie die Grundlagen von Führung und Motivation.

Die Bundesfrauenbeauftragte Renate Koch gab den Teilnehmerinnen ihren Wunsch mit auf den Weg: „ Bitte fungieren Sie als Multiplikatoren in Ihren Vereinen, Gauen bzw. Kreisen, Bezirken und Landesverbänden für Ihre Frauen.“ Die beiden Referentinnen Verena Braun und Heike Koch schafften es mit Bravour, die Damen mit ihren Fachreferaten und dazugehörenden Übungen zu erreichen. Durch die jeweiligen Wechsel der Referentinnen und die pfiffigen, praktischen Übungen wurde es trotz der anspruchsvollen Themen kurzweilig. Jede Teilnehmerin ermittelte am ersten Abend ihr persönliches Profil, um die eigenen Lebensprofile näher kennen zu lernen. Dies wird in den folgenden Seminareinheiten die Basis sein, um sich mit sich selbst und seiner Führungspersönlichkeit auseinander zu setzen. Jetzt freuen wir uns alle schon auf den nächsten Teil im April!

Sandra Horcher
Vom Mentoring zu Superleadership – Teil 3 der Weiterbildungsreihe für Frauen im DSB

Am 10. und 11. April nahmen erneut die bayerischen Damen am DSB-Weiterbildungsprogramm teil. Wie schon in den beiden voran gegangenen Modulen führte Frau Verena Braun souverän und kompetent durch diese beiden Tage. Zu Beginn beschäftigten wir uns mit dem Begriff „Leadership“. Wörtlich übersetzt bedeutet dies „Führerschaft“. Dieses Wort hat in Deutschland immer noch einen etwas bitteren Beigeschmack. Deshalb definieren wir: „Leadership heißt, eine führende Rolle ausführen“. Verena Braun gab uns einen Überblick zum Thema Führungsqualitäten als Grundlagenreferat. Wir lernten die unterschiedlichen Führungskompetenzen im Wandel der Zeit kennen. Während früher der „Beste seines Faches“ zur Führungskraft wurde, werden heute wesentlich mehr Anforderungen an die persönlichen und sozialen Kompetenzen der Personen gestellt. Dies wissen auch die Firmen und investieren in die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Mitarbeiter. Ein sehr einprägsamer Leitsatz für Führung lautet: „ Wer andere führen will, muss sich zuerst selber führen“.

Unter diesem Motto stand dann auch das gesamte Seminarprogramm dieses Wochenendes. Zuerst beschäftigten wir uns mit den Strategien, Visionen & Motivationen eines Leaders. An dieser Stelle war das „Kehr-Modell“ sehr interessant. Hier wird deutlich, inwieweit der Mensch die Führungsaufgabe wahrnehmen kann, will und darf. Den Abschluss des Grundlagenreferats bildeten die Themen Good Governance sowie die Werte eines Leaders. Um die Theorie durch die Praxis zu stützen führten wir eine Übung mit Hilfe eines Wollknäuels durch. So konnten wir ein Netzwerk verdeutlichen und unsere Führungsvorlieben erstmals kund tun. Und dann ging es ans Eingemachte! Wir beschäftigten uns intensiv mit unserem eigenen Führungsstil und unseren Führungsqualitäten. Hier kamen wir auch wieder auf die 16 Lebensmotive zurück, die uns seit der letzten Seminareinheit begleiten. Wir überprüften unsere intrinsische Motivation, klärten für uns, was wir für ein Leben führen, ermittelten unseren Führungslevel und bemühten uns, dass wir uns selbst begreifen konnten. Um unsere Erkenntnisse auszuprobieren, wurden wir in Kleingruppen aufgeteilt. Dort erhielten wir zuerst die Aufgabe, eine Gruppenleaderin zu finden bzw. zu bestimmen. Diese sollte dann im Plenum den Prozess vorstellen. Interessant war bei den einzelnen Vorstellungen, die unterschiedlichen Strategien, die in den Gruppen angewendet wurden. Das letzte Referat ging der Fragestellung nach, „wer kann Leader sein?“ Hier beleuchteten wir die Rolle des Leaders genauer. Dazu betrachteten wir die 6 Problemlösungsstrategien, die für einen Leader in Frage kommen. Weiterhin streiften wir erneut das Thema Zeitmanagement. Hier erkannten wir, dass wir uns von unseren mentalen Fesseln lösen müssen um gute Leader zu sein. Unsere wichtigste Erkenntnis nach diesem Referat war, dass ein guter Leader mit sich im Reinen sein muss.

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Abschließend arbeiteten wir in den Kleingruppen zum Thema Mitgliedergewinnung Vorschläge aus. Diese präsentierten wir im Plenum. In der abschließenden Diskussion konnten die Teilnehmerinnen ihre persönlichen Erkenntnisse aus den beiden Tagen austauschen. Und jetzt freuen wir uns auf das letzte Modul im Mai, wo wir auch unsere Zertifikate erhalten werden!

Hier unsere Refertinnen Verena Braun und Renate Koch

Verena






















Renate

Sandra Horcher
Anlässlich der Frauensitzung der Landesdamenleiterinnen im DSB wurden am 26.02.2010 die Bundesfrauenbeauftragte sowie deren Stellvertreterin gewählt. Renate Koch, Schweinfurt, wurde einstimmig in ihrem Amt als Bundesfrauenbeauftragte bestätigt. Nachdem die bisherige Stellvertreterin Marga Schmitt, LV Baden, sich nicht mehr zur Verfügung stellte, musste eine neue Kandidatin gefunden werden. In einem - in geheimer Wahl durchgeführten - Wahlgang setzte sich Anita Huber, LV Südbaden, gegen Eveline Knells, LV Württemberg, durch.

Als nächstes musste der stellvertretende Bundessportleiter Gerhard Furnier die 3 weiteren Mitglieder des Planungsausschusses von der Versammlung wählen lassen. Da 4 Kandidatinnen zur Wahl standen, wurde ebenfalls in geheimer Wahl abgestimmt. Die Mehrzahl der Stimmen entfielen auf Angela Sättler, LV Sachsen, Eveline Knells, LV Württemberg, und Sigrun Stemmer, LV Bayern.

 

 

Ihr Ansprechpartner:


Bayerischer Sportschützenbund e.V.

 

Sandra Horcher

Ingolstädter Landstrasse 110

85748 Garching

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LDL