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Sandra Horcher
Die Ausschreibung zur 3. Frauenkonferenz im BSSB finden Sie hier!

Anmeldung über das Formular am Flyer oder über den Onlinemelder.

Sandra Horcher
Es sind noch zwei Mannschaftsplätze frei. Nachmeldungen können per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfolgen. Teilnehmerliste finden Sie hier.
Sandra Horcher
Die Arbeitshilfe für Frauen im Ehrenamt zum Download finden Sie  hier!


Sandra Horcher
Die DSB-Frauen unter der Leitung von Frau Renate Koch, Bundesfrauenbeauftragte im DSB, trafen sich anlässlich der 50. ISSF-Weltmeisterschaften zu einem sportfachlichen Seminar. Der Anreisetag wurde genutzt, um an der feierlichen Eröffnungszeremonie am Marienplatz teilzunehmen.

Nachdem ein Wolkenbruch die Menge sehr schnell in die umliegenden Waren- und Gasthäuser vertrieben hatte, war der zweite Höhepunkt ein Besuch bei der „Münchener Haupt“. In dem sehr schönen Haus des traditionsreichen Schützenvereins kgl. Priv. HSG München erwarteten uns die beiden Schützenmeister Elmar Schmid und Kurt Bürgermeister. Beide Herren kümmerten sich mit ganz viel Herzblut und Hingabe um die angereisten Damen aus ganz Deutschland und aus Bayern. So erhielten wir in zwei Gruppen eine fachkundige Führung durch den Schießstand und das architektonisch sehr schöne Gebäude. In der angeschlossenen Gaststätte konnten wir dann einen gemütlichen Ausklang des schönen Tages begehen. Vielen Dank von uns an die Gastfreundschaft der „Münchener Haupt“!

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Weiterbildung. So erhielten wir durch Frau Renate Koch einen Überblick, welche Maßnahmen die DSB-Frauen in diesem Jahr schon angeboten haben. Weiterhin gab sie einen Ausblick auf das Jahr 2011.

Einen großen Part übernahm Herr Dieter Ohmayer, DSB-Referent für Behinderte. Er referierte über das Thema „Behinderte und deren Integration im Sport“. Durch seinen launigen Vortrag erhielten wir sehr tiefe Einblicke in die Gesellschaft im Allgemeinen und die Sport- bzw. Schützenvereine im Besonderen. Ein sehr ausführliches Skript bietet allen Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich auch im Nachhinein damit zu beschäftigen.

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmerinnen einmal in die Lage von Blinden versetzen. Unter der fachkundigen Anleitung von Herrn Ohmayer probierten die Damen das Schießen mit extra dafür ausgerüsteten Lichtgewehren aus. „Das ist gar nicht so einfach!“ sagte die Bezirksdamenleiterin Unterfranken, Frau Michaela Hobner. Somit konnten wir uns auch ein bisschen mehr in die Lage eines Blinden versetzen.

Der Nachmittag wurde von 2 Trainerinnen gestaltet. Den Beginn machte Frau Beate Dreilich, Bundestrainerin im DSB. Unter der Fragestellung „Trainerinnen als Motoren für die Vereinsarbeit“ beleuchtete sie diverse Maßnahmen und deren Wirkung. Auch konnte sie den Teilnehmerinnen sehr fundierte Antworten auf die einzelnen Fragen stellen. Zum Schluß gab sie den Damen noch Autogramme in ihr neu erschienenes Buch „Ich trainiere Sportschießen“, welche die Teilnehmerinnen zu einem Vorzugspreis erwerben konnten.

Den Abschluß des Tages bildete Frau Marion Wolinski, BSSB-Landestrainerin. Sie schilderte sehr eindrucksvoll ihren Werdegang von der aktiven Spitzenschützin zur erfolgreichen Trainerin. Durch ihren sehr lebendigen Vortrag hat sie den Anwesenden auch Mut gemacht, sich hier zu engagieren.

„An diesem Tag habe ich sehr viel mehr Informationen erhalten, als an manch anderen Weiterbildungen.“ Die begeisterte Dame will sich für die nächsten Weiterbildungsangebote dieser Art wieder anmelden.

Im Ganzen ein rundum gelungenes Seminar mit hochqualifizierten Referenten und sehr zufriedenen Seminarteilnehmerinnen!
WM 2010 Muenchen01
Die Teilnehmerinnen des Seminars mit Frau Renate Koch (links außen). Nicht auf dem Bild sind Frau Sigrun Stemmer und Frau Gabi Menzel.

Und dann war da ja auch noch die Weltmeisterschaft. Die Damen besuchten die Wettkämpfe am Sonntag und konnten sich mit vielen anderen über 2 Goldmedaillen und 1 Bronzemedaille der deutschen Schützinnen und Schützen freuen.

Die Mannschaftsweltmeister in der Freien Pistole Junioren standen den bayerischen Damen auch für ein Erinnerungsfoto zur Verfügung. Darüber freuen wir uns sehr!

WM 2010 Mannschaftsweltmeister01
Die Mannschaftsweltmeister Freie Pistole Junioren Andreas und Michael Heise sowie Tobias Piechaczek mit den beiden Landesdamenleiterinnen Sigrun Stemmer und Sandra Horcher sowie der Damenleiterin aus Oberfranken Christine Schneider-Knapp und der Bezirkstrainerin Pistole aus Oberfranken Kerstin Schmidt.

Sandra Horcher
Am 15. & 16. Mai 2010 fand das letzte Modul der Ausbildungsreihe „Vom Mentoring zu Super-Leadership“ des DSB in Wiesbaden statt. Wieder sind aus Bayern 9 Damen dabei gewesen und konnten ihr Zertifkat am Ende des Seminars in Empfang nehmen. Doch vorher war für Alle erst einmal wieder büffeln angesagt. Wie schon in den Modulen davor leitete auch dieses abschließende Modul Frau Verena Braun. Und wir konnten wieder einmal mehr von ihrer enormen Erfahrung und Fachkompetenz profitieren.

Der Einstieg war dieses Mal eine Atemübung, bei der wir „Das innere Lächeln“ gefunden haben. Und dann wurde es wissenschaftlich. Wir lernten die Selbstführung kennen, wie sie an der Universität Landau von Prof. G.F.Müller gelehrt wird. An der Uni Landau betrachtet man die Organisationsentwicklung aus psychologischer Sicht. Für die Selbstführung bedeutet dies, dass es eine Unterteilung in die psychologischen Prozesse und die Organisation gibt. Wir lernten die 11 psychologischen Prozesse kennen und erinnerten uns auch wieder an die 16 Lebensmotive aus dem ersten Modul. Bei der Selbstführung in der Organisation verinnerlichten wir folgende Erkenntnis:

„Wenn sich jemand von mir führen lässt, dann ist er überzeugt davon, dass ich das besser kann als er. Ich muss dann auch sein Vorbild sein.“

Um diese Erkenntnis umzusetzen, lernten wir noch, die Betroffenen zu Beteiligten zu machen. Dazu reflektierten wir für uns, welche Art von „Führer“ bzw. „Leader“ wir sind.

Das führte uns direkt zum nächsten Thema: Den Alphatieren. Die wichtigste Erkenntnis dieses Vortrages war, dass gute Führung auch emotionale Führung erfordert. Leider ist dies in der Praxis nicht immer so zu finden.

Sehr interessant war auch die Aussage, dass ein Leader max 4 Personen führen kann. Dazu ist auch ein intensiver Kontakt erforderlich. Jede dieser geführten Personen kann ebenfalls max 4 Personen führen. Dies wird in einer Organisation kaskadenförmig nach unten weiter gegeben.

Einen ganz wichtigen Aspekt bei der Führung – Verantwortung – lernten wir ebenfalls kennen. Im Tenor der „Führung pragmatisch“ steht sicherlich, dass jeder die Verantwortung für das übernehmen muss, was er tut und auch für das, was er unterlässt.

Jede Dame bekam zur Aufgabe, sich ihre persönliche Strategie und ein Führungs-Konzept zu entwickeln. Diese sollte auch entsprechende Evaluationspunkte beinhalten. Dazu machten wir paarweise Interviews, um uns unsere persönlichen Erfolgstorys zu berichten. Hier erarbeiten wir gemeinsamen unsere Talente, die uns erfolgreich gemacht haben. Und wir definierten, wie wir auch zukünftig mehr solcher Erfolgstorys erleben werden.

In der abendlichen Abschlussrunde diskutierten wir noch sehr ausgiebig, wie wir unser neuerworbenes Wissen in unseren Ehrenämtern anwenden können.

Der Wunsch aller Teilnehmerinnen an die Bundesfrauenbeauftragte Renate Koch lautete: „Wir wollen uns zu einem Erfahrungsaustausch wieder treffen. Wenn wir das im Sinne der Nachhaltigkeit jährlich machen könnten, wäre es für alle sehr effizient.“
Bayerndelegation
Die bayerischen Damen zusammen mit Verena Braun und Renate Koch

 

 

Ihr Ansprechpartner:


Bayerischer Sportschützenbund e.V.

 

Sandra Horcher

Ingolstädter Landstrasse 110

85748 Garching

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LDL